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Das Ergebnis sind ungeahnte Möglichkeiten zur Erstellung komplexer Druckprodukte mit einer Papierbahn und in einem einzigen Arbeitsgang: Geschenkgutscheine, rubbelbare Gewinnscheine, Werbebroschüren in allen erdenkbaren Formen und Formaten mit den kompliziertesten Faltungen und verfliegendem (d.h. nur einmal verwendbarem) Leim, bei denen den Stanz- und Gummiertechniken etc. eine noch wichtiger Rolle zufällt. Kurz gesagt, Druckprodukte mit hoher Wertschöpfung, die die Palette der Direktmarketing-Werbedrucke aller großen Konzerne erweitern. Zu den Kunden zählen daher vor allem große Versandhandelsgruppen (Blanche Porte, Daxon, Camif, La Maison de Valérie, La Redoute usw.), aber auch Unternehmen aus dem Verlagssektor (Bayard Presse, France Abonnements, Le Livre de Paris, Les Editions Atlas usw.). Nur 4 % des Umsatzes (56 Mio. FF in 1998) wird am Standort Auvergne erzielt, und zwar mit dem Etikettengeschäft.

Für Xavier de La Motte-Bouloumié ist bei der Herstellung dieser Produkte eine enge Zusammenarbeit zwischen dem Kunden und der Fabrikationsabteilung der Druckerei unabdingbar. Es kommt tatsächlich vor, dass man über 10 Stunden auf die Konfiguration und Einstellung dieser Fertigungsstraßen verwendet. „Zur Lieferung dieser Produkte müssen wir auch im Bereich Logistik neue Leistungen erbringen, wie Einzelverpackung, Vorbereitung und Verteilung der Sendungen", erklärt er. „ Diesbezüglich planen wir die Eröffnung einer neuen Abteilung, und auch sonst fehlt es uns nicht an Projekten: Im Jahr 2000 oder 2001 wollen wir unseren Rotationspark erneuern!"


Eine immer höhere Wertschöpfung für Druckprodukte

Wallon hat auch viel Zeit und Energie in die Erstellung einer Qualitätscharta investiert. Dazu Xavier de La Motte-Bouloumié: „Unsere neue Anlage unterliegt strengsten, als para-fiduziarisch eingestuften Sicherheits- und Materialflussnormen. Damit garantieren wir unseren Kunden bei den oft empfindlichen Produkten mit sehr hoher Wertschöpfung eine absolute Kontrolle über das Rohmaterial sowohl vor als auch nach dem Druck. In diesem Sinne ist auch unsere Personalpolitik darauf ausgerichtet, die Beschäftigung von Zeitarbeitern möglichst gering zu halten-weniger als 1 % der Arbeitsstunden-und damit eine optimale Verwendung unseres Maschinenparks zu gewährleisten."

Systematische Qualitätskontrollen

Des Weiteren wird in Kürze jede Arbeit systematisch von einem Lastenheft begleitet sein, und der Einsatz eines neuen PPS-Systems dürfte die Kontrolle und Einhaltung der Normen in den verschiedenen Arbeitsprozessen wesentlich erleichtern. Schon heute werden bei jeder Druckauflage systematisch Stichproben entnommen, die zur schlüssigen Kontrolle der Herstellung mit einem Zeitstempel versehen und aufbewahrt werden. Und mit all diesen Vorkehrungen soll 2001 die Zertifizierung nach ISO 9002 erlangt werden.

Yvon GUEMARD
Fachzeitschrift „Caractère"  vom 23. März 1999-Nr. 496




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